Guided tour to the interpretation centre MUHBA El Call. Reservation required.
The MUHBA’s El Call is an ideal starting point for delving into the life of the Jewish community in Barcelona in medieval times, since it addresses the trajectory of this group in connection with the city’s history and shows the splendour of its cultural legacy. The objective is not only to portray its distinctive features or the milestones it achieved, but also to try to understand the relationship that existed between the Jews and the rest of the population of the city of Barcelona.
Guided tour to the interpretation centre MUHBA El Call. Reservation required.
The MUHBA’s El Call is an ideal starting point for delving into the life of the Jewish community in Barcelona in medieval times, since it addresses the trajectory of this group in connection with the city’s history and shows the splendour of its cultural legacy. The objective is not only to portray its distinctive features or the milestones it achieved, but also to try to understand the relationship that existed between the Jews and the rest of the population of the city of Barcelona.
Guided tour on the Jewish Cemetery of Hohenems with focus on family stories.
An artistic/photographic project about the most hidden and tradition-rich pieces of memory of the Ghetto and its culture.
Im Jahr 1937 flüchtete Walter Tuchmann aus Nazi-Deutschland, weil er als Jude und Inhaber einer florierenden Nadelfabrik in Schwabach großen Gefahren ausgesetzt war. Als Tuchmann aus Schwabach verschwand, verlor er auch seine Fabrik, das Drei-S-Werk. Die Führung vermittelt Wissenswertes zu Tuchmanns Familie, seiner Position als Firmeninhaber und Grammophonnadelproduzent und thematisiert seine dramatische Flucht. Die Führung legt ihren Schwerpunkt auf die Familiengeschichte der Tuchmanns.
Eintritt und Führung kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei
Bis heute, knapp achtzig Jahre nach Kriegsende sind die Themen Raub, Restitution und den Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz noch immer umstritten und kontrovers. Die unzähligen ungeklärten Fälle enteigneten jüdischen Besitzes, spiegeln bis heute das Ausmaß der Entrechtung, Enteignung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus wider. Dabei profitierten neben Kunsthändlern gerade Museen und Archive von der Enteignung der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung. Waren sie Retter und Bewahrer oder Nutznießer und Mitläufer? Welches Ziel verfolgten Museen und Archive im Nationalsozialismus, enteignete Gegenstände aus jüdischem Besitz zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren?
Die Führung durch die Wechselausstellung zeichnet am Beispiel der Kulturgutsammlung aus jüdischem Besitz durch den ehemaligen Schnaittacher Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler die historischen Abläufe, Zusammenhänge und die Folgen enteigneten jüdischen Kulturguts bis heute nach.
In Schnaittach existieren drei jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und teilweise Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach, den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach und sogar aus Fürth wurden hier begraben. Die Führung veranschaulicht jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt aus dem Leben der hier begrabenen Persönlichkeiten.
Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei
Konflikte sind ein fester Bestandteil des menschlichen Lebens. Doch mehr noch: Meinungsverschiedenheiten können auch ein Motor für Entwicklung sein und der Streit anderer Menschen ist sogar mitunter richtig spannend! Die Führung thematisiert Konflikte rund um das Judentum – vom Streit der drei Fürther Herrscher über die Ansiedelung von Juden im 18. Jahrhundert über die Auseinandersetzungen zwischen dem ersten Reformrabbiner und den orthodoxen Gemeindemitgliedern bis zur Beschneidungsdebatte in unserer Zeit. Am Ende jeder Station stimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber ab, welcher Konfliktpartei sie Recht geben würden.
Eintritt frei
Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königsstraße 89, Altbau
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Bedingt barrierefrei
Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Süddeutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.
In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Der Friedhof ist nicht barrierefrei.
Jewish cemeteries are created for eternity. The earliest cemetery still preserved today can be found in Worms; it dates back to the early 11th century. In most places there are no longer any Jewish communities, so in many places Jewish cemeteries are the only witnesses of Jewish life in Germany.
East of Dorsten lies the so-called Judenbusch, the Dorsten Jewish cemetery, which was first mentioned in a document in 1628. Between 1815 and 1941 around 80 burials took place here.
The tour covers the history of the cemetery. Using selected tombs, the structure of the Hebrew inscriptions and symbols is explained and short biographies are told.
Tickets €5; Register at reception@jmw-dorsten.de or on 02362 45279.